Freitag

Stereo Naked

Stereo Naked sind der neuseeländische Kontrabassist Pierce Black und die Banjospielerin Julia Zech, wenn sie mit dieser ungewöhnlichen Kombi ihr Publikum verzaubern. Gefunden haben sie sich über die Kölner Bluegrass Szene und haben auf dieser Basis ihren ganz eigenen folkigen „nackten“ Sound entwickelt.

Nach vielen gemeinsamen Kilometern, Abenteuertouren durch Europa von Irland bis nach Litauen, erscheint 2024 ihr drittes Album  „Upside Down“. Auf britischem Boden findet ihre Musik besonders viel Anklang, sie wird mehrfach in der BBC im Radio gespielt und auch der Deutschlandfunk sagt: „Mit einfachem wie schönem Harmoniegesang über ruhigem Fingerpicking zaubern Stereo Naked ein paar Sonnenstrahlen auf die Seele.“ 

In der Version mit Gastmusiker*innen Pepita Emmerich, Theodore Barnard und Joon Laukamp aus Schottland und Australien umgeben sie sich mit Virtuosen, die das nackte musikalische Gerüst geschickt umspinnen.

Freitag, 21. Juni 2024 um 19:30 Uhr

Wallis Bird

­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­Zuhause ist, wo man sich sicher weiß. Wo sich ­alles ganz leicht und richtig anfühlt, auch wenn ­die Welt da draußen noch so tobt. Wo man zur­ Ruhe kommen und sich trauen kann, was man ­will. Mit dem allerwichtigsten Menschen – Zuhause ist kein Ort. Wallis Bird hat ihr Zuhause­ gefunden, als sie noch ganz woanders war. Ihr ganzes Leben lang war sie unterwegs, der­ Musik hinterher und ihrem hüpfenden Herzen,­nirgendwo für immer. Von Irland aus, wo sie als ­Kind gegen den Rasenmäher antrat und­ gewann. Er behielt den linken kleinen Finger, sie ­die Liebe zur Musik, mit deren Hilfe sie sich ­beibrachte, die Rechtshänder Gitarre linksherum­zu spielen. Nach Deutschland und zur ersten EP, zwei Alben beim große Label und­ein drittes, das auf eigene Faust noch viel mehr einheimste. Nach London.­Musikpreise – unter anderem zweifache irische Musikpreis-Gewinnerin und ­Gewinnerin des deutschen Musikautorenpreises. Über 700 Shows in den­vergangenen Jahren, immer mit dieser unfassbaren Energie.

Freitag, 21. Juni 2024 um 21:00 Uhr

il Civetto

Die Berliner Band il Civetto schreibt Lieder, die ihre Hörer:innen ins warme Licht eines südfranzösischen Sonnenuntergangs oder in das milde Gold eines großstädtischen Spätsommerabends versetzen. Mit ihrem Debütalbum „Späti del Sol“ (Mai 2022) erspielte sich die 5- köpfige Berliner Band mit ihrem einzigartigen Sound über die letzten Jahre eine treue Community. Pop-Sound, in dem sich Elemente lateinamerikanischer Musik und Nuancen französischer und portugiesischer Sprache wiederfinden. Bewegende Lyrics, die Sehnsuchtsbilder
schaffen und den Zuhörer mit viel Finesse zum Träumen einladen. Il Civettos musikalische Identität ist dabei von der großen Abenteuerfreude und Offenheit einer weitgereisten Band geprägt, für die man in der deutschen Popmusiklandschaft vergebens Referenzpunkte sucht. Auf ihren großartigen Live-Shows haben sich ihre Songs wie „Rio- Reiser-Platz“, „Barbazan“ und „Andere Welt“ dabei mittlerweile zu echten Hymnen etabliert.­­

Freitag, 21. Juni 2024 um 22:30 Uhr

Absinto Orkestra feat. Lulo Reinhardt

Das Absinto Orkestra greift allerlei folkloristische Klischees auf, ohne klischeehaft zu wirken. Die Absintos kopieren nicht, sie fügen ihr musikalisches Puzzle auf ihre ganz eigene Art und Weise zusammen. „Gadjo Swing“ nennen sie dieses wüste Gebräu, das sich – zu den meist deutschen Texten – aus vielen Versatzstücken zusammensetzt: Balkan-Folklore, Klezmer, Flamenco, Tango, Blues, Musette. Esscheint, als vermischten sich alle musikalischen Ausdrucksformen, denen ein semi-krimineller, halbseidener, proletarischer Sinngehalt zugeschrieben wird. Fremdartig klingende Weisen, die sich dennoch vertraut anfühlen, im Bauch, in der Erinnerung – da, wo es nichts mehr zu sagen gibt.

Freitag, 21. Juni 2024 um 00:00 Uhr

Samstag

Danny Dziuk

Im März 23 erschien nach sechs Jahren Pause Danny Dziuks neuntes Album „Unterm Radar“. Da Dziuk aus gesundheitlichen Gründen (keine Sorge: alles überstanden) nur 15 Konzerte dazu spielen konnte, setzt man die Reihe in diesem Jahr eben fort.

Das Spektrum seiner enthusiastischen Fürsprecher reicht von Wiglaf Droste über Patrick Bahners bis hin zu Wolfgang Niedecken. Mit zahlreichen Preisen und von der Presse mit Lobeshymnen überhäuft ist Dziuk dennoch ein größeres Publikum bisher versagt oder – je nach Sichtweise – erspart geblieben. Er schrieb Songs für u.a. Stefan Stoppok, Annett Louisan oder Ulla Meinecke, dazu viele Theater- und Filmmusiken bis hin zu diversen „Tatorten“, oder auch symphonische Arrangements für Axel Prahls Inselorchester, mit dem er immer mal wieder durch die Lande tourt.­

Samstag, 22. Juni 2024 um 13:00 Uhr

Schlagsaite

Sie sprengen jede musikalische Schublade. Schlagsaite, die bereits auf eine umfangreiche Konzerthistorie mit Tourneen im gesamten Bundesgebiet zurückblicken können, verweigern sich konsequent jedem Klischee und prägen auf diese Weise ihren eigenen Akustik-Sound.

Virtuoser Folk trifft auf leidenschaftliche Polkarhythmik, moderne Chansons werden mit Balkan- und Gypsy-Swing Elementen versetzt und verträumte Akustik-Balladen stehen neben gesellschaftskritischen Stücken in der Tradition deutscher Liedermacher. Kurz: Das ist Weltmusik in deutscher Sprache, welche der Band neben weiteren Preisen 2016 bereits eine Nominierung zum Förderpreis der renommierten Liederbestenliste eingebracht hat.

Schlagsaites viertes Studioalbum „Vom Mond“ ist ein Meilenstein im Werk der Band. Zwischen tanzbarem Tiefgang und poetischer Entgrenzung etabliert sich Schlagsaite überzeugend als Wegbereiter eines Nouvelle-Chansons in deutscher Sprache.

Samstag, 22. Juni 2024 um 14:00 Uhr

Joana & Black

mit Adax Dörsam an diversen Saiteninstrumenten

Ein letztes Mal…

…werden sich die beiden einst jugendbewegten Alt-Waldecker künstlerisch zusammenfinden und für uns ein Programm mit Liedern, Chansons, Kabarett-und Polit-Gesängen oder mit Gassenhauern interpretieren.

Die beiden Urgesteine der Liedermacher-Szene bringen Songs aus der ganzen Bandbreite ihres Repertoires auf die Waldeck-Bühne: Politisch pointiert und herrlich heiter. Es darf betroffen inne gehalten, ebenso fett gelacht werden, wenn die beiden, auch freundschaftlich Verbundenen, uns vom nachdenklichen Schweigen zum befreienden Lachen bringen. Wie in ihrem gemeinsamen Lied: Die Nacht aller Nächte…

Samstag, 22. Juni 2024 um 16:00 Uhr

Charlotte Brandi

I­n­s­p­i­r­i­e­r­t­ ­v­o­n­ ­i­h­r­e­n­ ­A­n­f­än­g­e­n­,­ ­k­a­u­f­t­e­ ­s­i­e­ ­s­i­c­h­ ­e­i­n­ ­a­l­t­e­s­ ­H­o­l­z­k­l­a­v­i­e­r­ ­i­n­ ­e­i­n­e­m­ ­K­r­e­u­z­b­e­r­g­e­r­ ­H­i­n­t­e­r­ho­f­ ­u­n­d­ ­s­c­h­r­i­e­b­ ­i­h­r­ ­e­r­s­t­e­s­ ­S­o­l­o­-­A­l­b­u­m­,­ ­f­r­e­i­ ­v­o­n­ ­j­e­g­l­i­c­h­e­n­ ­e­l­e­k­t­r­o­n­i­s­c­h­e­n­ ­E­i­n­f­l­üs­s­e­n­ ­– ­d­i­e­ ­d­a­n­n­ ­d­o­c­h­ ­d­u­r­c­h­ ­d­i­e­ ­H­i­n­t­e­r­t­ür­ ­g­a­n­z­ ­g­e­l­a­s­s­e­n­ ­w­i­e­d­e­r­ ­E­i­n­z­u­g­ ­g­e­h­a­l­t­e­n­ ­h­a­b­e­n­,­ ­z­u­s­a­m­m­e­n­ ­m­i­t­ ­v­i­e­l­e­n­ ­a­n­d­e­r­e­n­ ­I­n­s­p­i­r­a­t­i­o­n­e­n­ ­u­n­d­ ­K­l­än­g­e­n­,­ ­d­i­e­ ­j­e­t­z­t­ ­B­r­a­n­d­i­s­ ­M­u­s­i­k­ ­d­u­r­c­h­z­i­e­h­e­n­.­ ­I­h­r­e­ ­e­m­o­t­i­o­n­a­l­e­n­ ­S­o­n­g­s­,­ ­d­i­e­ ­i­h­r­e­ ­m­u­s­i­k­a­l­i­s­c­h­e­ ­E­r­z­i­e­h­u­n­g­ ­r­e­f­l­e­k­t­i­e­r­e­n­ ­u­n­d­ ­d­a­b­e­i­ ­g­l­e­i­c­h­z­e­i­t­i­g­ ­d­u­r­c­h­ ­i­h­r­e­ ­S­t­är­k­e­ ­u­n­d­ ­Z­e­r­b­r­e­c­h­l­i­c­h­k­e­i­t­,­ ­s­o­w­i­e­ ­i­h­r­e­ ­i­n­t­i­m­e­ ­A­t­m­o­s­p­h­är­e­ ­üb­e­r­z­e­u­g­e­n­,­ ­k­l­i­n­g­e­n­ ­z­e­i­t­l­o­s­ ­u­n­d­ ­s­e­h­r­ ­g­e­r­e­i­f­t­.­

Samstag, 22. Juni 2024 um 19:00 Uhr

Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung

Während der Leipziger, immer ausverkaufte Abend, Klimawandel, Medienhype, Hysterie um dieses Thema in den Mittelpunkt stellt (incl. einer Sachsen(land)-Hymne, handelt der Berliner Abend mehr von der (schließlich unerfüllten) Sehnsucht des Städters nach einem Leben auf dem Land.

Gewohnt gekonnt bewegt sich Grebe zwischen Klimaneutralität und deutscher Romantik im Biomarkt, Ökologie als neue Religion und dem unausweichlichen privaten Burnout.

Samstag, 22. Juni 2024 um 20:30 Uhr

STOPPOK SOLO

Energiekrise. Welche Energiekrise? Stoppok war, ist und bleibt eine Ausnahmeerscheinung auf der Bühne – ein Meister des magischen Moments. Der Hamburger mit der Ruhrpott-Prägung liebt die Energie des authentischen Augenblicks, er mag’s live und lebendig, er ist ein hinreißender Entertainer und einmaliger Singersongwriter, wie es ihn in diesem Lande kein zweites Mal gibt. Risiko und Spontaneität zeichnen ihn aus, aus Konzertsälen werden Intensivstationen voller Überraschungen und Improvisation. Wer solch aussagekräftige Texte und Lieder schreibt (von „Tanz“ über „Dumpfbacke“ bis „Wetterprophet“), kann sich das auch (zu)trauen. Bei dem Sänger und Multiinstrumenalisten, der u.a. mit dem Musikautorenpreis der GEMA, dem Weltmusikpreis RUTH und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde, wird aus Haltung Unterhaltung, aus dem Irrsinn wachsen Humor und Hoffnung. Auch nach weit über 40 Bühnenjahren trifft Stefan Stoppok den richtigen Ton und die Themen der Zeit.

Samstag, 22. Juni 2024 um 22:00 Uhr

Rasga Rasga

RasgaRasga sind pure Energie. Sechs musikalische Grenzgänger*innen, zwölf Instrumente, vier Sprachen und ein Feuerwerk aus Emotionen – einer Stromschnelle gleich tragen RasgaRasga ihr Publikum an einen bunten, glitzernden Ort. Einen Ort des Sich-Fallenlassens, des Miteinanders und des Moments.

RasgaRasga zelebrieren ihren eigenen Stil von populärer Musik mit immer spannenden neuen Genreverschmelzungen und transkulturellen Einflüssen. Auf ihrem aktuellen Album «HELIO» drücken sie ihren Herzschlag, ihre Stimmungen und Gefühle aus und gehen dabei ihren Weg der musikalischen Grenzüberschreitung im Global Pop konsequent weiter: Mal euphorisch ausbrechend und dann wieder hypnotisch monoton, mal melancholisch weit, um dann wieder energisch nach vorne zu treiben. Die sechs Musiker*innen entwickeln in ihrem Zusammenspiel einen Sog, der das Publikum mitreißt und auf die Tanzfläche zieht.

Samstag, 22. Juni 2024 um 23:45 Uhr

Nach oben scrollen