Bisher bestätigt:

Über Alin Coen
Nach ihrer erfolgreichen Herbsttour 2024 freut sich Alin Coen nun auf die Sommertermine im kommenden Jahr! Fans dürfen sich nicht nur auf ihre tiefgründigen Songs der letzten Jahre freuen, sondern auch auf neue, bisher unveröffentlichte Stücke. Begleitet von ihren langjährigen
Bandmitgliedern Fabian Stevens am Schlagzeug und Philipp Martin am Bass wird sie die Zuhörerinnen mit ihren gefühlvollen Texten auf eine emotionale Reise mitnehmen.
Alin Coen ist bekannt dafür, in den Untiefen der Emotionen zu tauchen und diese in Musik zu verwandeln. „Ich lausche der Musik, die am Klavier oder an der Gitarre entsteht, und versuche, passende Worte und Geschichten zu finden, die zu dem Gefühl passen, das die Musik in mir auslöst“, erklärt sie. Ihr Spezialgebiet? Gefühle zulassen! „Meine Inspiration kommt aus der Musik selbst und aus der Beobachtung meiner inneren Welt mehr als aus äußeren Einflüssen.“
Neben der Musik engagiert sie sich aber auch leidenschaftlich dafür, die Sichtbarkeit von Frauen in der Popbranche zu erhöhen. „Man muss sich einfach immer wieder vor Augen halten, dass Frauen durch strukturelle Ungleichheit benachteiligt sind. Meiner Ansicht nach müssen Frauen, trans und non-binäre Personen im Musikgeschäft noch viel mehr entscheidende Positionen einnehmen. Die Idee ist, sich gegenseitig zu unterstützen und mehr Möglichkeiten zu bieten‟, sagt Alin, die darauf achtet, dass ihr Team von der Technik bis zur Promotion gemischt besetzt ist.
Und auch der Umweltschutz liegt Alin Coen schon immer am Herzen. Nach ihrem abgeschlossenen Studium der Umweltschutztechnik im Weimar zieht sie nach Holland, um dort den Master in Wassermanagement zu machen. „Ich fand es eine Zeit lang plötzlich ganz sinnlos, Musikerin zu sein. Ich dachte, ich muss was Richtiges machen im Leben. Dieser Planet brennt und was tue ich dagegen?“ Aber es zeigt sich schnell, dass die Musik nicht so einfach aus dem Leben der Künstlerin wegzudenken ist. „Das erste, das in Holland gemacht habe, war von der Nachbar-WG ein Klavier zu kaufen.“ erzählt sie lachend. Heute ist sie wieder voll und ganz der Musik verfallen und arbeitet fleißig an neuen Songs für ihr kommendes Album

Über Anna Depenbusch
„Große Posen sind wir kaum noch gewohnt. Das wird einem bewusst, wenn Anna Depenbusch sich in ihre Chansons wirft. So viel Sehnsucht und noch mal mehr Witz. Eindrucksvoll!“ (BARBARA)
„Man wäre vor so viel Charme, Esprit und Musikalität am liebsten auf die Knie gesunken.“ (HAMBURGER ABENDBLATT)
Anna Depenbusch ist der Inbegriff einer Liedermacherin. Eine singende Dichterin, die schon früh ihren eigenen, unverwechselbaren Stil zwischen Edith Piaf, Hildegard Knef und Björk kreiert hat. Mit
ihrer Musik erzählt die Hamburgerin Geschichten voller Gefühl, Poesie und Lebendigkeit. Ihre Texte sind mal zärtlich, mal wortgewaltig, von tieftraurig bis urkomisch. Anna Depenbusch schreibt, komponiert und produziert authentisch nahbare Lieder. Mittlerweile nennt sie fünf Studio- und zwei Soloalben ihr Eigen. Tourneen von Elbphilharmonie bis Prinzregententheater liegen hinter ihr. Vielfach ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem Fred-Jay-Preis und dem Deutschen Chanson-Preis, zwei Nominierungen für den Deutschen Musikautorenpreis. Ein
Ende ist noch lange nicht in Sicht.
Jetzt kommt die vielseitige Chansonière mit neuem Studioalbum, neuem Programm und neuer Live-Besetzung zurück. Das Publikum darf gespannt sein und sich auf ein großes, glamouröses
Bühnenprogramm freuen – mit viel Herz und Humor.
Pressestimmen
„Wortverliebt, wortverspielt. Mal Französin, mal Hamburger Deern. Zierlich im Abendkleid, dabei pure Energie ausstrahlend. Stark in der Summe.“ – HAMBURGER ABENDBLATT
„Anna Depenbusch gehört zu den bezauberndsten Sängerinnen Deutschlands.“ – FOCUS
„Sie gilt als die feinste Chansonière Deutschlands, dabei ist Anna Depenbusch viel mehr: Sängerin, Komponistin, Produzentin- und Geschichtenerzählerin.“ – OK MAGAZIN
„Anna Depenbusch hat eine bezaubernd perlende SNmme, und kaum jemand ist je aus einem ihrer Konzerte gekommen, ohne sich in die Hamburgerin verknallt zu haben, ganz unsexuell und geschlechterübergreifend.“ – BRIGITTE
„Es sind Texte mit doppeltem Boden, denen Depenbusch mit ihrer delikaten, ungemein wandlungsfähigen Stimme Leben einhaucht. Die Lizenz zum Piafschen „Padam Padam“ mit romantischem Retro-Pop vereint.“ – KÖLNISCHE RUNDSCHAU

Über Golden Kanine
laut.de schreibt:
„Skandinavische Bands sind gemeinhin für ihre große Experimentierfreudigkeit bekannt. So auch Golden Kanine. Die fünf Jungs aus dem schwedischen Malmö nehmen gerne die unterschiedlichsten Instrumente in die Hand, um eine hübsche Mischung aus Indie und Folk zu mixen. Violine, Trompete, Posaune, Banjo, Gitarre, Mandoline, E-Gitarren, Schlagzeug und Bass paaren sich mit einer herrlichen Verschrobenheit, die so nur in der schwedischen Provinz entstehen kann.
Linus Lindvall und Andreas Olrog gründen die Indierock Band Ashtray Hearts. Nach einigen Jahren, ein paar Umbesetzungen und zwei Namensänderungen wird daraus im Jahr 2006 die Band Golden Kanine. Auch ihr Stil ändert sich. Vom Indierock geht man mehr in die Folk-Schiene, holt sich weitere Instrumente an Bord und bringt 2009 das erste Album „Scissors & Happiness“ heraus. Mit dabei sind jetzt Dante Ekfeldt am Bass, Micke Sahlin an den Drums und Marcus Lundquist an der Posaune.
Ihr Sound erinnert schwer an Mumford & Sons mit einem starken Modest Mouse Anteil. Hinzu kommen osteuropäische Einflüsse und vor Melancholie triefende Melodien…“

Über Engin
Da ist sie also endlich: jene dringend benötigte frische Perspektive für den alternativen Indie-Sound, die doch eigentlich so naheliegend ist und immer war. ENGIN fusionieren psychedelischen Pop mit anatolischem Rock und etablieren aus dem Stegreif einen Stil, den es so kein zweites Mal hierzulande gibt. Obwohl die drei herrlich offenen Mannheimer mit „Mesafeler“ (2024) erst ihr zweites Album veröffentlicht haben, hat sich in den hiesigen Feuilletons landauf landab schnell herumgesprochen, was für ein Glücksfall diese Neuerfindung deutsch-türkischer Popmusik doch wirklich ist. So eklektisch die musikalischen Einflüsse, so vielseitig und ehrlich sind auch die Texte, in denen Sänger Engin Devekiran Entfremdung und Versöhnung, Schönheit und Schmutz, das ganze tragikomische Leben zwischen den Kulturräumen thematisiert. Eine Band, die trotz ihrer noch jungen Karriere ganz Großes vor sich hat.
Mit einer erfolgreichen Türkei-Tour im Rücken präsentieren ENGIN auf ihrer „Şeker Tour 2025“ neue Songs zwischen Melancholie und Brachialität – freut euch auf ein mitreißendes Konzerterlebnis

Über RasgaRasga
RasgaRasga sind pure Energie. Sechs musikalische Grenzgängerinnen, zwölf Instrumente und ein authentischer, tanzbarer Vibe – einer Stromschnelle gleich tragen RasgaRasga ihr Publikum an einen bunten, glitzernden Ort. Einen Ort des Sich-Fallenlassens, des Miteinanders und des Moments. In ihrem neuen Programm «HELIO» drücken RasgaRasga ihren Herzschlag, ihre Stimmungen, Visionen und Gefühle aus. Mit fesselnden Vocals und einer brachial schillernden Wand aus akustischen Elementen kreieren RasgaRasga ihren ganz eigenen Indie-Pop mit spannenden neuen Genreverschmelzungen und transkulturellen Einflüssen. Dabei entwickeln die sechs Musikerinnen einen energiegeladenen Sog, der das
Publikum mitreißt und auf die Tanzfläche zieht. RasgaRasga sind Preisträger des Creole-Weltmusikwettbewerbs und Teil der Förderung Musikkulturen des Landesmusikrats NRW.

Über Cynthia Nikschas
Cynthia ist gerne unangepasst, ist Rebellion, Leidenschaft und pure Energie. Sie kann Mut machen und dabei den Finger in die Wunde legen. Sie spricht an, konfrontiert, nennt die Dinge beim Namen, scheut keinen Konflikt.
Dabei präsentiert Sie immer eine positive Weltsicht und gibt eigene Anreize und Impulse für Alternativen und Veränderungen.
Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Empathie und Vertrauen sind die ihr wichtigen Werte.

Über Lina Bó
Lina Bó bestehen aus einer kölschen Kubanerin und einem Flensburger Jungen.
Das Straßenmusikduo spielt eigene Stücke, die mit südamerikanischer Exotik und deutschem Folk-Pop Flair an die besten Zeiten von Zaz und Manu Chaos erinnern.
Die Songs sind mal melancholisch, mal tanzbar, und das Duo scheut sich nicht auch gesellschaftspolitische Themen aufzugreifen. Mit ihren Songs wollen Lina Bó Hoffnung bringen und den Menschen wieder mehr Anreiz bieten, für etwas zu brennen. Schaut hin, engagiert euch, sprecht laut aus, was ihr denkt!

Über die Grenzgänger
Die Grenzgänger
Nach elf CD-Veröffentlichungen und etlichen Schallplattenpreisen widmen sich die Grenzgänger in den nächsten Jahren einem Großprojekt. Es handelt sich um nichts weniger als die Komplett-Einspielung des „Großen Steinitz“, der bahnbrechenden Veröffentlichung des 1905 in Breslau geborenen Volkskundlers Wolfgang Steinitz.
Dies mag helfen, den Riß zwischen den Generationen zu kitten, sind in den Texten und Melodien der Lieder doch die Gedanken und Gefühle der Generationen vor uns quasi im O-Ton festgehalten, denn nach wie vor gilt das Wort des amerikanischen Philosophen Santayana: „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“!
Die Grenzgänger werden die Lieder aus dem „Großen Steinitz“ als CD, LP, Stream aufnehmen und interpretieren, besonders wichtige Titel werden als Podcasts oder Video-Clips herausgegeben.
Die Grenzgänger haben seit ihrem ersten Album mit Liedern der sechs Millionen deutschen Auswanderer in die USA immer wieder Lieder aus dem „Großen Steinitz“ veröffentlicht und dessen Forschungen erweitert. Mit fünf Schallplattenpreisen, mehr als zweitausend Gastspielen im In- und Ausland u.a. für Goethe-Institut und zahlreiche Radiosender, zählt sie laut DeutschlandRadio Kultur zu den „großen Ausnahmen im Musikgeschäft“ mit einem einzigartigen Repertoire und einem außergewöhnlichen Klang.
Die Grenzgänger werden ganzjährig mit den Liedern aus dem „Großen Steinitz“ unterwegs sein und in den nächsten zehn Jahren immer wieder Lieder daraus veröffentlichen. Sie werden neben Liveauftritten auf unterschiedlichsten Kanälen publizieren, wie CD’s, YouTube, Stream, Podcast, Radio usw.
Demokratische Volkslieder
Zeitlose Utopien aus sechs Jahrhunderten
Die Grenzgänger starten eine umfassende Werkschau demokratischer Volks- und Arbeiterlieder – mit mehr als 300 Liedern auf Tonträger und als Download – und live in einer Konzertreihe und in Workshops: Eine Neuentdeckung der Arbeiten von Wolfgang Steinitz und Inge Lammel
Diese Lieder geben der jungen Generation, die heute gegen Klimakrise, Rassismus und kolonialistisches Erbe auf die Straße geht, die Möglichkeit, unter ihren Urgroßeltern freiheitsliebende und mutige Streiter für Demokratie und Menschenrechte zu entdecken. Die Kenntnis dieser Traditionen ist essentiell für den Erhalt unserer demokratischen Gesellschaft.
Zum Hintergrund des Projekts:
Vor 70 Jahren (1954) erschien von Wolfgang Steinitz der I. Band der „Volkslieder demokratischen Charakters“, wenig später von Inge Lammel die „Lieder der Revolution von 1848“. Diese bedeutenden Arbeiten zweier Liederforscher aus jüdischen Familien (Wolfgang Steinitz verlor als „Jude“ 1933 seine Berliner Forschungsstelle und floh über die Sowjetunion nach Schweden, Inge Lammel entkam als Jugendliche mit einem Kindertransport nach England, ihre Eltern wurden in Auschwitz ermordet) wurden zur Grundlage des deutschen Folk-Revivals in der Bundesrepublik und der DDR, besonders nachdem 1962 der 2. Band der „demokratischen Volkslieder“ erschien.
Diese Liederbücher wurden gemeinsam mit den Songs der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung zur Inspiration für hunderte von Liedermachern, Bands und Festivals, ausverkauften Konzertsälen, zahlreichen Fernsehsendungen und Millionen gepresster Tonträger und Buchveröffentlichungen in den 60er und 70er Jahren.
Die Wolfgang-Steinitz-Gesamtedition
Vor siebzig Jahren erschienen in zwei Bänden (1954 und 1962) erstmals in einer wissenschaftlich fundierten Edition die Volkslieder aus unserem Land, die von der Obrigkeit über Jahrhunderte hinweg verboten und unterdrückt worden waren. Dreihundert Lieder, die sich für Menschenrechte und Freiheit aussprachen und einen demokratischen Wandel einforderten, die trotz Zensur und Kriminalisierung ihrer Verfasser im Untergrund überdauerten, hinter Gefängnismauern und im Exil, in Gerichtsakten und heimlich geschriebenen Liederheften.
Der Ethnologe Wolfgang Steinitz sorgte mit diesen „Volksliedern demokratischen Charakters aus sechs Jahrhunderten“ für eine Neuentdeckung deutschsprachigen Liedguts in beiden deutschen Staaten, ähnlich wie etwa zur gleichen Zeit Marcel Reich-Ranicki einen neuen Blick auf die deutschsprachige Literatur in der Bundesrepublik begründete. Beide stammten aus jüdischen Familien und mussten vor dem Nationalsozialismus fliehen, beide kehrten zurück, um dieses Land neu aufzubauen, der eine im Westen, der andere im Osten.
Diese von Wolfgang Steinitz dokumentierte verschüttete sozialkritische Volksliedtradition wurde zur Grundlage des deutschen Folk-Revivals in der Bundesrepublik und der DDR, mit hunderten von Bands und Festivals, ausverkauften Konzertsälen, zahlreichen Fernsehsendungen und Millionen gepresster Tonträger und Buchveröffentlichungen in den 60er und 70er Jahren. Das ist jetzt ein halbes Jahrhundert her und fast vergessen.
Volkslieder
Immer noch gelten „Volkslieder“ und „volkstümliche Lieder“ als reaktionär, sind irische und amerikanische „Folksongs“ populärer als die eigenen, gibt es weit mehr Ensembles, die skandinavische oder osteuropäische Lieder spielen als Gruppen, die auf den Spuren der hiesigen Musikgeschichte wandeln. Eine Wiederentdeckung der Arbeiten von Wolfgang Steinitz ist ein notwendiger erster Schritt für eine Neubewertung deutschsprachigen Liedguts insbesondere der Zeit vor 1933 und bietet der jungen Generation, die heute gegen Klimakrise, Rassismus und kolonialistisches Erbe auf die Straße geht, die Möglichkeit, unter ihren Urgroßeltern freiheitsliebende und
Annette Rettich: Cello, Gesang
Felix Kroll: Akkordeon, Gesang
Frederic Drobnjak: Gitarren, Gesang
Michael Zachcial: Gesang, Gitarre

Über Hotel Rimini
Seit sich die sechs Bandmitglieder von HOTEL RIMINI am Stadtrand von Leipzig zusammengefunden haben, arbeiten sie an deutschsprachiger Musik, die sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen Isolation Berlin, Hildegard Knef und The Velvet Underground bewegt.
Die musikalischen Wurzeln der Band kann man auch ohne botanische Expertise als weit verästelt bezeichnen. E-Gitarre, Kontrabass und Drums vermischen sich mit Cello und Violine; Klavier und Akustikgitarre treffen auf Effektgeräte, Casio und Horn. Auch die prägnante Stimme von Julius Forster und dessen Songtexte nehmen einen hohen Stellenwert ein. Dabei geht es um vergossene Krokodilstränen städtischer Wohlstandsproblematiker, den verklärten Blick auf das Vergangene oder den öffentlichen Nahverkehr als Fluchtfahrzeug vor der eigenen Unzulänglichkeit.
Im Sommer 2022 veröffentlichten sie ihre erste EP „Die Zeit schlägt mich tot, aber ich schlag zurück“, unterstützt von der Initiative Musik. Im Herbst 2023 erschien ihr Debut-Album „Allein unter Möbeln“
HOTEL RIMINI sind: Julius Forster, Paul Pötsch (Trümmer), Valentin Link (KUF), Jakob Dinkelacker (Fabian Simon & The Moon Machine), Annegret Enderle und Paula Schieferecke.

Über Johanna Zeul
Wessen Karriere als selbstbestimmte Popmusikerin startete mit dem Rio Reiser Songpreis ? Wer erhielt den Udo Lindenberg Panikpreis ? Wer ist die deutsche Synchronstimme des singenden Bettelmädchens im Film „April und die aussergewöhnliche Welt“ (arte) ? Wer schlug den Raab (Stefan) – zum Ritter ?
Die Antworten lauten Johanna Zeul, Johanna Zeul, Johanna Zeul und Johanna Zeul.
JOHANNA ZEUL ist eine Liedermacherin mit aussergewöhnlicher Bühnenpräsenz und Authentizität. Energie pur. Rhythmisch, wild, verrückt. Rock, Punk, Folk, Funk, ein kleines Bisschen Comedy ?
Johanna Zeul passt in keine Schublade, sie ist eine eigene Schublade, wenn nicht sogar ein ganzer magischer Schrank mit sich bewegenden kleinen Fächern und Nischen

Über Adax
In seinem Programm „GitarrenFeinkost“ unternimmt der Saitenvirtuose Adax Dörsam einen faszinierenden Streifzug durch die Welt der Gitarren. Er bringt eine Saz aus dem Orient, eine Gürteltiergitarre aus Bolivien, die nur 3 mal gebaute Harfencister aus Österreich, eine historischen E-Gitarre Saturn 63
und die spanische Gitarre zum Klingen.
Ein kurzweiliges Programm mit verschmitzt unterhaltsamen und meditativen Phasen. Vielsaitig, virtuos und stilsicher führt er den Zuhörer durch die verschiedensten musikalischen Welten. Adax Dörsam bietet nicht nur exzellente Musik, sondern auch humorvolle Anekdoten und interessante Fakten zu seinen Instrumenten und seiner Person!
Ein unterhaltsames Konzert nicht nur für Gitarristen!
Adax Dörsam ist live und im Studio ein gefragter Mann:
Rolf Zuckowski, Tony Marshall, Xavier Naidoo, De-Phazz, Lou Bega, Manuela, Edward Simoni, Bad Boys Blue, Clemens Bittlinger, Pe Werner, JOANA und Lydie Auvray nutzten seine Gitarrenkünste.

Kinderprogramm
Das Waldeck Open-Air ist ein Ort und Fest für Groß und Klein. Das Gelände ist so groß und vielseitig, dass man es „nur“ mit Musik gar nicht richtig füllen kann. Um sich davon zu überzeugen, sind alle Familien eingeladen am Samstag ab 11 Uhr mit uns auf Expedition zu gehen. Was wir machen, ist natürlich noch geheim, aber ganz sicher wird für jede und jeden was dabei sein. Und damit wir später auch wirklich mit voller Energie um 13 Uhr das Kinderkonzert von Zaches und den Grenzgängern abfeiern können, gibt es zwischendurch noch für alle die Wollen frei Haus einen fetten Batzen Nudeln auf den Teller.
Familienkonzert:
Dunkel wars der Mond schien helle
Zaches & die Grenzgänger
Es war einmal eine Zeit ohne Fernsehen, Gameboy und Playstation: Da hatte die Oma im hohlen Zahn ein Radio, hüpften
totgeschossene Hasen fröhlich auf und davon, wanderten Gänse nach Amerika aus, stapelten sich Vogel und Ei an Zweig
und Ast zu kniffligen Zungenbrechern und die vertracktesten Rhythmen waren kinderleicht. Lang vergessene deutsche Kinderlieder von anno dazumal, aus Kellern und von Dachböden geholt, mit viel Liebe zum Detail entstaubt und mitreißend gespielt auf Cello, Banjo, Geige, Gitarre, Mandoline und Akkordeon. Arrangiert und inszeniert für ein heutiges Kinderpublikum und ihre Mamas, Papas, Omas und Opas Michael Zachcial ist vielen aus dem Kindermusikduo Zaches & Zinnober bekannt, gemeinsam mit den Grenzgängern gab es für
verschiedene CDs mit Neueinspielungen alter deutscher Volkslieder mehrfach den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Gemeinsam spielen sie die alten Lieder auf eine Herz und Geist erfrischende Art und sind mit allen musikalischen Wasser gewaschen.
Annette Rettich: Cello, Gesang
Felix Kroll: Akkordeon, Gesang
Frederic Drobnjak: Gitarren, Gesang
Zaches: Gesang, Gitarre

Klaus Grabenhorst & Gerd Schinkel
Über Klaus Grabenhorst und Gerd Schinkel
Verstummt aber nicht vergessen – Erinnerung an Walter Mossmann zu seinem 10. Todestag
mit Gerd Schinkel und Klaus Grabenhorst
Walter Mossmann gehörte in den 60er Jahren zu den beeindruckendsten neuen deutschen Liedersängern wie Franz-Josef Degenhardt, Reinhard Mey und Hannes Wader. Sie fanden bei den Festivals auf der Burg Waldeck größere Aufmerksamkeit. Sie stießen eine neue deutsche Liedkultur an, die zu den gegrölten Marschliedern der Nazizeit größtmöglichen Abstand wahrte. Walter Mossmann war der unkonventionellste, der respektloseste der neuen Sänger.
Anlässlich seines 10. Todesjahres wird beim diesjährigen Liederfestival auf der Burg Waldeck an den badischen Protestbarden erinnert, der stets seine parteipolitische Unabhängigkeit wahrte. Mit seinen unerhört frechen „Flugblattliedern“ hat er in den70er Jahren den Widerstand gegen den Bau eines Atomkraftwerkes in Wyhl am Kaiserstuhl erfolgreich gestärkt. Genauso hat er im Wendland gegen die Errichtung eines Endlagers für Atommüll bei Gorleben an der Elbe gesungen und gestritten.
Seine Lieder dazu sind so unvergessen wie andere aus seiner Feder. Der Sänger und Geschichtenerzähler Klaus Grabenhorst aus Düsseldorf und der Liedermacher und Journalist Gerd Schinkel aus Köln zählen zu einer späteren Generation der Liedersänger. Sie haben beide Walter Mossmann persönlich gekannt und große Wertschätzung für das Lebenswerk des unangepassten Protestkünstlers.
Klaus Grabenhorst hat über die Jahrzehnte viele Portraitprogramm über internationale Künstler gemacht, die ihn durch ihre Qualität und Vielfalt fasziniert haben. Schon kurz nach Walters Tod hatte er ein „Mossmann-Programm“ parat. Gerd Schinkel pflegt, wie Mossmann auch, den journalistischen Zugang zu Themen, über die er Lieder schreibt. Wie Mossmann auch war er beeindruckt von dem US-Protestsänger Phil Ochs und hat dessen Melodien für eigene Lieder verwendet. Er wird deshalb vorwiegend die Lieder singen, deren Texte Mossmann auf Ochs-
Melodien geschrieben hat. Mit dem Portraitprogramm soll Mossmanns Bedeutung für die zivilgesellschaftliche Protestkultur unterstrichen und die Erinnerung an ihn wachgehalten werden.