Das Line Up 2026:

Über Ami Warning
Ami Warning spielt 2026 wieder einige Festivalshows, dabei ging es noch nie darum die perfekte glitzernde Popshow abzuliefern, sondern viel mehr um die Echtheit und die Kanten, die Ami und ihre Band ab dem ersten Ton rüberbringen und die man als ZuhörerIn sofort spürt. Wenn langsame Hip-Hop Grooves einsetzen und Ami anfängt dazu zu singen, ist sofort klar, diese Stimme erkennt man unter tausenden wieder, manchmal kratzig und unperfekt, dann wieder tief und sanft. Ami Warning ist mit der Musik aufgewachsen, schon als Kind war sie oft bei den Konzerten ihres Vaters dabei und nun schreibt sie seit über 10 Jahren eigene Songs und stand schon auf diversen Bühnen. (support Milky Chance, Annenmaykatereit, Suzanne Vega, Kooperationen mit dem Goethe Institut in Frankreich, Norwegen, Kanada und New York)
In ihren Liedern geht es um Momente, die jeder so, oder so ähnlich, schonmal erlebt hat und die einem durch Amis ungefilterter Ehrlichkeit manchmal die Tränen in die Augen treiben und dann wieder lostanzen lassen. Genretechnisch ist Amis Musik vieles. Irgendwo zwischen Jack Johnson, der weiblichen Henning May und Tracy Chapman könnte man sie vielleicht einordnen, auch wenn Schubladen eigentlich überflüssig sind. Um sich ein wirkliches Bild machen zu können, muss man es gesehen haben, nichts ist übermäßig einstudiert alles fühlt sich natürlich an

Über Tristan Brusch
Am Anfang – Eine dunkelromantische Trilogie ist abgeschlossen:
Mit seinem neuen Album, »Am Anfang«, strebt Tristan Brusch nach allem, was wehtut, sich entzieht oder eigentlich zu groß ist, um es auszuhalten. Er schreibt dazu süchtig machende, gefährliche Songs, die magische Eingängigkeit mit inhaltlicher Tiefe verbinden.
»Am Anfang« ist ein Coming-of-Age-Album, das viel von Verlust erzählt. Dem Verlust von Jugend, Unschuld, einer Liebe, womöglich: sich selbst. Wie alle wirklich großen Alben über Verlust wächst auch dieses weit über sein Sujet hinaus und erzählt viel mehr über das Leben, die Liebe, die Gesellschaft – die Fähigkeit, loslassen zu können.
Insofern fügt sich das Album kongenial in jene als Epos angelegte Trilogie, die Tristan Brusch nunmehr mit »Am Anfang« abschließt, vorangegangen waren die Alben »Am Rest« und »Am Wahn«. In dieser universellen romantischen Beziehungserzählung, die immer auch ein Sittengemälde der Liebe in unverbindlichen Zeiten ist, nimmt das neue Album einen besonderen Platz ein. Tristan Brusch hat für „Am Anfang“ bestürzend schöne Lieder geschrieben, in diesem ganz speziellen Stil, den in diesem Land niemand sonst beherrscht. Aufgenommen wurde »Am Anfang« im Frühwinter 2024 mit dem Produzenten Olaf Opal und den Musikern Felix Weicht (Bass), Timon Schempp (Schlagzeug) und Friedrich Paravicini (Streicher) in einem zum Studio umgebauten ehemaligen Kinderheim an der dänischen Grenze.
Ob es in »Grundsolider Schläger« darum geht, wie der Protagonist einen Freund an die Drogensucht verloren hat, um den Alltag eines Strichers in »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« (im Duett mit Veronika Hahn) oder in »Haifisch« von oben auf das Thema geblickt wird: Tristan Brusch durchleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven unsere großen und kleinen Verluste.
»Vierzehn« handelt von der Sehnsucht nach einer Unschuld, die es so vermutlich niemals gegeben hat, das schwelgerische »Die Liebe in Maßen« ist ein ebenso wonnevoller wie selbstironischer Schlager noir, zu »Die lange Nacht« imaginiert man automatisch ein Meer aus Feuerzeugen, während »Heiliges Land« gleichermaßen von der Naivität und Bigotterie im politischen Engagement junger Bürgerkinder kündet, ohne diese auszustellen oder gar zu verspotten. Durch diese Musik kann man völlige innere Freiheit erfahren, sie lässt einen über den Dingen schweben, eins mit allem werden, den Schmerz, die Reue, die Sehnsucht und sich selbst ertragen.
»War’s ein Märchen ohne Ende / War es unvernünftig, lächerlich, zu groß« fragt Tristan Brusch am Ende dieses wunderbar – nun eben doch – hoffnungsvollen Albums im letzten Lied, »Tristan und Elise«. Es ist ein Satz, der ohne Fragezeichen auskommt.

Über Yael Deckelbaum
„Yael Deckelbaum, is a platinum award-winning Israeli/Canadian singer/songwriter and activist. Known as a founding member of Habanot Nechama, an Israeli folk band who’s self-titled album went platinum in Israel with over 40,000 records sold. Yael has performed on the same stage with Sir George Martin, Suzanne Vega, Chris Cornell, Livingston Taylor, Tom Chaplin, Bobby McFerrin, Matisyahu, Gregory Porter. She has released 4 solo albums and participated in several influential albums within Israel.
In 2016, Her song “Prayer Of The Mothers”, originally written to support the Women Wage Peace Movement, went viral on social media. In the video, thousands of Palestinian and Israeli women unite in a winding march of hope in the desert sands of the Middle East. This visionary song subsequently turned into an international peace anthem. Shared by millions, it inspired women across the globe to get together and take action.
Like Joan Baez and Pete Seeger, Yael has been recognized by many people as a groundbreaking musical activist of our time. With the streets as her stage and marching women as her crowd, Yael has led various women’s marches over the past two years in over 10 different countries — from Europe to Asia and America to Africa. Yael performs internationally throughout Israel, Europe and the USA, where she has become more and more active in using her music to inspire positive change and support non-violent communication between cultures that are in conflict, emphasising the necessity of women leadership.
Inspired by her encounter with the women’s movements and recent events across the globe, Yael continued to write more songs for the women’s revolution, compiling them into a fresh new album Women of The World Unite. Together with The Mothers, the album also features singers such as Joss Stone, Zap Mama, Nikki Glaspie, Amyra León and more…These women are a united musical forefront of a women’s movement that will change the world one heart at a time. The debut album of Yael & The Mothers is set to be released later this year.“

Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung
Über Florian Paul
Alles wird gut. Vielleicht. Bestimmt. Muss einfach. Ein bisschen Optimismus und ein Quäntchen Hoffnung sind in schwierigen Zeiten überaus wertvoll – auch für einen bekennenden Melancholiker wie Florian Paul und seine Kapelle der letzten Hoffnung bestehend aus Nils Wrasse, Giuliano Loli, Johannes Rothmoser und Hanna wiese. Die Band und der charismatische 29-Jährige Sänger mit der warm-rauchigen Stimme, haben sich mit schwermütigen Liebesliedern und anderen Nachtstücken zwischen Jazz, Pop und Filmmusik in den vergangenen fünf Jahren eine stetig wachsende Fan-Gemeinde aufgebaut und zählen längst zu den aufregendsten und kreativsten Vertretern der deutschsprachigen Singer-Songwriter-Szene. Mit dem aktuellen Album „Alles wird besser“ gehen sie einen wichtigen Schritt nach vorn. Schluss mit dem Weltschmerz: „Ich würde mal sagen, dass bei uns jetzt Aufbruchsstimmung herrscht“, sagt Paul dazu. Und die ist deutlich hörbar.
Trotzdem bleibt Florian Paul als studierter Filmkomponist seinem erzählenden Stil treu, den dunkelblau getönten nachdenklichen Bildern aus dunklen Stunden, mit Nostalgie und der Erinnerung an vergangene Zeiten und dem Traum von einem glücklicheren Morgen. Letzterer ist bei „Alles wird besser“ denn auch das zentrale Motiv. Man darf eben nicht aufhören zu träumen. Dann wird vielleicht nicht alles gut. Aber besser.

Über Nessi Tausendschön
Menschen wollen lachen. Wir sind Menschen, wir wollen glücklich sein und nicht immer nur hadern. Aber oft eben auch doch. Und genau das ist es, was abends auf Kabarettbühnen im besten Fall passiert: Elegantes, kluges und schönes Hadern mit den großen, aber auch mit den kleinen Themen des Lebens. Scheitern als Schanze, Erfolg durch Zufall, Glück als Resultat kontinuierlichen Strebens nach Erkenntnis.
Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß-und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung, dann verwischen sich die Grenzen zwischen innerer, erinnerter seelischer Realität und äußerer leibhaftiger Gegenwart, zwischen Öffentlichkeit und Privatem, ja Intimem und kein Auge bleibt trocken. Kurz gesagt: Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.
Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass 30 Jahre Bühnen-Dasein an Frau Tausendschön aber auch nicht spurlos vorüber gegangen sind: Sie ist Trägerin des Deutschen Kleinkunstpreises und des Salzburger Stiers. Diese Auszeichnungen mögen stellvertretend für die zahlreichen anderern Ehrungen stehen, mit der die Kulturindustrie das kabarettistische Naturereignis Nessi Tausendschön gewürdigt hat.
Und eines noch: Seit der Böhmermannaffäre wissen wir alle: Satire bewirkt doch etwas, und wenn es nur eine Staatsaffäre ist, haha. Und mit dem Wissen um das kleine Rädchen im großen Weltengefüge, das ich bin, kann ich guten Gewissens sagen: ich bin gerne Kabarettistin. Eine Amüsierdame, eine Lustigkeitshure, eine Witzeprostetuierte, eine Scherzkeksin, eine Spaßkurtisane, eine Fezdirne, eine Joke-Bitch, eine Juxnutte, eine Gagschlampe, ein Ulk-Callgirl, heute auf Neusprech heißt das wohl „Joke Account Facility Managerin“.

Über Falk
„UNVERSCHÄMT“
„Unverschämt!“ kann als empörter Ausruf verstanden werden, bei Menschen mit Sinn für Humor, aber auch ein echtes Qualitätssiegel sein – wie bei einem Konzert von FALK. Der Liedermacher ist auch in seinem aktuellen Konzertprogramm „Unverschämt“ erfreulich grenzüberschreitend in alle Richtungen, gepaart mit bissigem, aber sympathischem Sarkasmus – ein liebevoller Pöbler eben.
Zugleich ist er aber auch mehr als das. Der Liedermacher ist ein Geschichtenerzähler mit nachdenklicher Seite, die berühren kann.
Von einem Konzertbesuch bei FALK ist Menschen mit schwachen Nerven, die zur Überempfindlichkeit neigen und allen allzu zart besaiteten Gemütern vielleicht eher abzuraten. Wer sich aber gemeinsam über die Eigenarten und Absonderlichkeiten des Alltags lustig machen möchte und gleichzeitig die Fähigkeit besitzt, auch über sich selbst lachen zu können, wird einen Abend mit FALK am Ende nicht nur unverschämt, sondern garantiert auch unverschämt gut
finden.
FALK hat für seine Kunst zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2025 in der Kategorie Musik

Über Royal Street Orchestra
Das Royal Street Orchestra hat in den letzten paar Jahren eher selten die Öffentlichkeit gesucht. In Ihrem 17ten Lebensjahr hat die mit verschiedenen Preisen ausgezeichnete und weit über Deutschland hinaus geschätzte Band das wieder geändert! Ende 2024 erschien das neue und dritte Royal Street Orchestra Album „metamorphose“.
Der Album-Titel ist Programm: Obwohl es bei der Besetzung der Band auch nach 15 Jahren keine Änderungen gab, hat sie sich musikalisch einer Verwandlung unterzogen. Schon seit den Anfängen im Jahr 2009 bestand die Idee und der große Wunsch, den bereits schon umfangreichen Band-Klangkärper um ein Kammerphilharmonie-Orchester zu erweitern. Diesen Wunsch konnte sich das Royal Street Orchestra mit „metamorphose“ endlich erfüllen.
Zusammen mit der von Prof. Werner Dickel geleiteten „Kammerphilharmonie Wuppertal“ konnte man einerseits alle musikalischen Grundbestandteile, die die Band immer ausgezeichnet haben, bewahren. Diese erscheinen aber in einem neuen und weitaus „größeren“ Gewand. Zugleich war es durch die Mitwirkung der Klangphilharmonie möglich, ganz neue Ideen zu verfolgen, die man auf den ersten beiden Alben der Band so noch nicht gehört hat.
Das Royal Street Orchestra spielt also nach wie vor „Weltmusik“ – auch der Fokus auf der Musik des Balkans besteht immer noch, auf dem Album besonders hervorgehoben durch die Mitwirkung des serbischen Ausnahme-Roma-Trompeters Marko Marković. Zugleich betritt die Band aber mit dem Album auch die Welt des Filmsoundtracks und überrascht mit Songs, die überhaupt nicht nach Balkan klingen, bei denen man aber dennoch immer unverkennbar das Royal Street Orchestra hört. Im Grunde genommen ist „metamorphose“ selbst ein imaginärer Film, der den Zuhörer auf eine ganz besondere Reise durch Zeit und Raum mitnimmt. Das Album wurde im August 2025 für den Jahrespreis der „deutschen Schallplattenkritik“ nominiert.
Die besondere Energie und Emotionalität der Live-Konzerte des Royal Street Orchestra bleibt unverändert: Die Band versteht es nach wie vor, auf der Bühne ein Feuer zu entfachen und dem Publikum ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten, und freut sich sehr darauf, dies im Juni beim Waldeck Openair zu tun.

Über Klaus der Geiger
Klaus der Geiger & Marius Peters „Erde wir sind Deine Kinder“
Er ist längst eine lebende Legende: Klaus der Geiger, alias Klaus von
Wrochem, gilt als Deutschlands bekanntester Straßenmusiker – unbequem, poetisch, politisch. Seit Jahrzehnten mischt er sich mit Geige, rauer Stimme und klaren Worten in gesellschaftliche Debatten ein. Ob auf Plätzen, Demos, Festivals oder Bühnen: Seine Auftritte sind nie gefällig, aber immer eindrucksvoll – ein leidenschaftliches Plädoyer für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft.
An seiner Seite steht der Gitarrist Marius Peters, Vertreter einer
jüngeren Musiker-Generation. Virtuos, ausdrucksstark und mit eigener
Klangsprache bringt er kammermusikalische Präzision und frische Energie in das gemeinsame Spiel. Aus dieser Begegnung entsteht ein spannender Dialog – zwischen Erfahrung und Neugier, zwischen Straßenmusik und feiner Klangkunst.
Gemeinsam formen Klaus der Geiger und Marius Peters ein
generationsübergreifendes Duo, das mit Geige und Gitarre, mit Text und Haltung die großen Fragen unserer Zeit verhandelt: Umwelt, soziale Verantwortung, Menschlichkeit. Ohne ideologische Floskeln – aber mit Haltung, Leidenschaft und Humor.
Mal leise und nachdenklich, dann wieder laut und aufrüttelnd: Dieses
Konzert ist kein Wohlfühlabend, sondern ein Erlebnis mit Tiefgang.
Musik, die Reibung erzeugt – und Resonanz hinterlässt.

Über Paula Linke
Als Moderatorin konnten wir für dieses Jahr Paula Linke gewinnen. Die Leipziger Liedermacherin ist vielfach ausgezeichnet, und bei uns bekannt als Waldeck-Kultur-Stipendiatin, Preisträgerin des Peter-Rohland-Singewettstreits und durch ihren Auftritt auf dem Freakquenz-Festival. Sie durfte somit viel Waldeck-Luft schnuppern in letzter Zeit, und wird uns sicherlich auf angenehmste und charmante Weise durchs Programm führen.

Über Bille Billewitz
Neben dem Konzertprogramm auf der Hauptbühne wird es auch wieder ein Kinderprogramm geben: nach einem gemeinsamen Mittagessen nimmt Euch Bille Billewitz von der Kleinen Weltbühne mit auf ein Abenteuer mit Käpt’n Karl.

„Das schwarze Schaf vom Niederrhein“ – eine Hommage an Hanns Dieter Hüsch mit Stefan Pelzer-Florack
Zu Hanns Dieter Hüsch / Stefan Pelzer-Florack
Hanns Dieter Hüsch (1925 – 2005) war Kabarettist, Liedermacher, Schauspieler und Synchronsprecher. Bereits nach dem Krieg war er Mitglied der Gruppe „Studio 45“ in seiner Heimatstadt Moers, beteiligte sich danach am Mainzer Studentenkabarett „Die Tol(l)eranten“ und trat seit 1949 als Chansonnier auf. 1967 nahm er im Quartett mit Franz Josef Degenhardt, Wolfgang Neuss und Dieter Sűverkrüp die Schallplatte „Da haben wir es“ auf. Einen Knick bekam seine Karriere, als er beim 68er Waldeck-Festival aggressiv ausgebuht wurde. Seine Lieder waren der linken Studentenbewegung nicht politisch genug. Danach trat er jahrelang in Deutschland nicht mehr auf. Später gelang ihm der Durchbruch auf den deutschen Kabarettbühnen und im Fernsehen. „Das schwarze Schaf vom Niederrhein“, so betitelte er seine Außenseiterposition mit Heimatbekenntnis, erhielt unzählige Preise und gilt als Ikone der deutschsprachigen Kleinkunstgeschichte.
Stefan Pelzer-Florack, der seinen Dienstsitz im Museum der Niederrheinischen Seele in Grevenbroich hat und selbst Musiker ist, liest und singt Hüschs Texte an der urtypischen Philicorda-Orgel. Gleichzeitig werden Plakate und Zeichnungen des Hüsch-Grafikers Jürgen „Moses“ Pankarz ausgestellt.
